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MEET MIKAEL

Stockholm 5. März 2004 - Unser Treffen mit Mikael
Als Gunvald Armani - als Mikael Disney

MikaelNach vier schönen, aber eiskalten Tagen in Stockholm sollte am Freitag, den 05.03. unser großer Tag sein. Wir würden Mikael im Theaterstück 'Arbetarklassens sista hjältar' sehen und anschließend war ein Treffen mit ihm geplant.
Die Bühne des 'Lilla Elverket' ist wirklich nicht sehr groß und auch die Zuschauerzahl ist mit 106 eher intim. Die erste Stuhlreihe steht direkt auf dem Bühnenrand, die zweite (in der wir unsere Plätze hatten), leicht erhöht, bietet einen tollen Blick auf die Bühne. Und man ist so dicht dran, dass man die beiden Akteure fast berühren kann.
Als Mikael auf die Bühne kam wurde er natürlich erst einmal 'abgescannt'. Die Haare - naja, leider (wie schon auf Bildern gesehen) raspelkurz und leicht rötlich gefärbt. Dazu ein nicht zu üppiger Vollbart und ein silberner Ohrring! Die Augen aber, wie eh und je, eisblau und intensiv! Und was für eine Figur, der Mann ist wieder richtig schlank geworden!!

Das intensive Stück, die Abrechnung eines Sohnes mit seinem Vater (einem Künstler), ist zum Teil sehr komisch, zum Teil sehr sarkastisch. Mikael überzeugt in der Rolle des trinkenden und koksenden Benny, der, selbst als der Vater sich aufhängen will, ihn noch nach dessen Ersparnissen fragt.
Am Ende gab es Standing Ovations für die beiden tollen Schauspieler.

Eigentlich sollten wir Mikael anschließend im Restaurant des 'Elverket' treffen. Da aber nach der Vorstellung das Restaurant und das Foyer mit Besuchern gefüllt waren, haben wir uns entschlossen erst einmal im Foyer zu warten bis wir ihn sehen. Nachdem Tanja ihn im Gewühl entdeckt hatte und wir uns zu ihm durchgedrängt hatten wurden wir nett begrüßt und gleich etwas in unserer Euphorie gebremst. Leider hatte ihn seine Agentin für diesen Abend 'double-booked', d.h. er hatte auch noch einen Termin mit einem Produzenten wg. eines TV Filmes.
Wir haben uns dann im Restaurant etwas abseits in eine Ecke gesetzt und hatten, als Mikael Getränke bestellen ging, Gelegenheit eine erste Bilanz zu ziehen: Seine 'extravagante' Kleidung, bestehend aus verwaschener Jeans, sowie Jeansjacke, darunter ein wunderbares Mickey Mouse T-Shirt und dazu halbhohe braune Stiefel. Der Ohrring gehörte übrigens nur zur Rolle. Aber er hat wieder Kaugummi gekaut (auf der Bühne auch, das paßte aber zur Rolle) und er hat geraucht.
Als er uns fragte was wir trinken möchten (Wasser) und ob wir rauchen (nein) meinte er (sinngemäß): ihr habt wohl gar keine Laster?! Dann guckt er mich an und sagt: Du hast eins, meine Homepage!
Wir haben uns dann ganz nett und locker mit ihm unterhalten. Er hat uns von seinen nächsten Plänen erzählt. Evtl. spielt er in einem TV Film (wg. dem er sich mit dem Produzenten treffen mußte). Das Drehbuch hatte er dabei, der Titel lautete 'Die Tochter des Möbelhändlers'.
Demnächst hat er 100 Drehtage in Nordschweden in denen er die Rolle eines Hausmannes mit 18 jähriger Tochter übernimmt. Er kommentierte das mit einem Grinsen und dem Spruch: 'Mit einer 18 jährigen 100 Tage in Nordschweden - Dangerous father'. Worauf Tanja konterte: Lucky daughter! :-))
Ferner dreht er im Herbst evtl. eine TV Serie in der Art der US Serie '24'. D.h. jede Folge wird in Echtzeit gedreht, warscheinlich je eine Stunde. Wenn ich es richtig behalten habe, spielt er dort einen Krankenhausleiter oder -direktor dessen Familie oder Kind entführt wird.
'The Swedish Job', der amerikanische Thriller, der ursprünglich 2003 gedreht werden sollte, wird weiterhin aufgeschoben. Da eine der beteiligten Firmen mittlerweile Pleite gegangen ist weiß man nicht ob und wann gedreht wird. Mikael sagte noch, dass ihm die Rolle, die er dort spielen soll, sehr gefallen würde.
Über seinen zuletzt abgedrehten Film, die dänische Produktion 'Dag och natt' sagte er, es wäre das beste was er je gespielt hätte und er hofft, dass der Film evtl. dieses Jahr in Cannes (12.-23. Mai) startet. Berlin (Febr. 2005) wäre aber auch nicht schlecht.
Als er hörte, dass wir uns 'Tre solar' angesehen hatten, schlug er die Hände vor's Gesicht und meinte grinsend 'Grande Katastrophe'. Es folgten noch drei oder vier Ausdrücke in die gleiche Richtung (womit er auf seine Rolle in dem Film anspielte, die wirklich nicht so toll war) und das ehrliche Geständnis, er hätte die Rolle nur angenommen, weil er das Geld brauchte.
Natürlich haben wir uns auch über das Theaterstück unterhalten in dem Mikael sich u.a. ganz fachmännisch seine (Traubenzucker-) Lines bereitet und reinzieht und eine halbe Flasche (Theater-)Vodka trinkt. Er meinte dazu: I'm clean and sober. Don't believe the press! Über die Standing Ovations nach der Vorstellung hat er sich sehr gefreut und ich glaube er war (mit Recht) auch stolz darauf (auch wenn der Applaus natürlich nicht nur ihm alleine galt).
Über meine Homepage haben wir auch gesprochen. Dabei erwähnte er, dass seine Agentin dabei ist eine offizielle Site für ihn zu gestalten. (Wird wohl soetwas wie eine ausführliche 'Visitenkarte' für Produzenten und Regisseure werden.) Mit einer wegwerfenden Handbewegung meinte er, die wäre aber nicht so gut wie meine. Und er würde sich sehr geehrt fühlen (und ich erst!), auch wegen der vielen Arbeit. (Mach' ich doch gern!) Ein Gästebuch wird es auf seiner Site übrigens nicht geben. Die Liebesschwüre der schwedischen Girls überläßt er gerne mir. :-)
Tanja hat Mikael darauf angesprochen, dass es gar keine Bilder oder Poster von ihm zu kaufen gibt. Er meinte darauf, dass er sich gar nicht auf Postern sehen mag und es würde sich auch nicht lohnen, weil in Schweden die Fan-Kultur nicht sehr ausgeprägt sei. Dann fragte er ob wir Bilder machen wollen und was für welche, vielleicht Nacktfotos? :-)) (Ähh...warum eigentlich nicht?)
Er erzählte uns noch, dass er (mit seinem Hund) wieder in dem Haus auf Ingarö wohnt. Er hätte zwar eine Wohnung in der Stadt aber dort hätte es ihm doch nicht gefallen, er wollte lieber am Wasser leben. Dort hat er auch wieder angefangen zu malen!
Ja, und dann saß leider irgendwann der Produzent einige Tische weiter und wartete auf Mikael. In einer stillen Ecke des Foyers haben wir noch unsere Fotos gemacht. Wie man sieht hat Mikael keine Scheu zuzupacken und mit Küsschen hat er auch nicht gespart!
Natürlich hätten wir noch viele Fragen gehabt, aber nach einer herzlichen Verabschiedung machten wir uns auf den Weg zurück zu unserem Hotel.

Tanja + Mikael Gisela + Mikael